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Donnerstag 12. 03. 2009 - 23:01 Uhr - Chronik des Amoklaufs

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Die Wahnsinnstat des Tim K.


Mittwoch, 11. März 2009 - Die Bluttat des Amokläufers Tim K. erschüttert Baden-Württemberg. Die Chronik der Ereignisse.

Quelle: picture-alliance / dpa / AP

2.45 Uhr: Tim K. soll in einem Internet-Forum die Tat angekündigt haben mit den Worten: "Ich habe Waffen hier, und ich werde morgen früh an meine frühere Schule gehen und so mal richtig gepflegt grillen." Mittlerweile bezweifeln die Ermittler allerdings die Authentizität des Chat-Beitrags.

Gegen 9.30 Uhr dringt Tim K. mit einem dunklen Tarnanzug bekleidet in die Albertville-Realschule in Winnenden (Rems-Murr-Kreis) etwa 20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart ein. Der 17-Jährige stürmt in Klassenzimmer und eröffnet das Feuer in seiner ehemaligen Schule. Den meisten seiner Opfer schießt er mit einer Pistole gezielt in den Kopf. Acht Schülerinnen und ein Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren sowie drei Lehrerinnen werden getötet - darunter auch eine junge Referendarin, die ihre Arbeit an der Schule erst vor vier Wochen aufgenommen hatte.

9.33 Uhr: Der Notruf eines Schülers aus der Schule geht bei der Polizei ein, zwei Minuten später ist eine Streife mit drei Beamten am Tatort. Der Täter flüchtet, nachdem er einen Schuss auf die Männer abgegeben hat. Zudem verletzt Tim K. auf seiner Flucht mindestens neun weitere Personen zum Teil schwer.

9.43 Uhr: Zwei so genannte Interventionsteams der Polizei dringen in das Gebäude ein; unterdessen erschießt der Amokläufer auf dem Weg in die Innenstadt einen Mann, der im Zentrum für Psychiatrie und Neurologie gearbeitet hat. Die Klinik liegt in der Nähe der Schule. Außerdem verletzt der 17-Jährige einen Passanten. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits 240 Beamte im Einsatz.

9.45 Uhr: Eine Großfahndung wird eingeleitet, bei der die Polizei unter anderem mit Spürhunden und Hubschraubern nach dem Täter fahndet. Rund 1.000 Kräfte sind im Einsatz. Beamte bringen Schüler und Passanten in Sicherheit. Das Schulzentrum wird weiträumig abgesperrt; die anderen Schulen des Ortes werden unter Polizeischutz gestellt. Auch Teile der Innenstadt werden abgesperrt.

Gegen 9.45 Uhr: Der Täter ist zu Fuß in die Innenstadt von Winnenden unterwegs. Auf dem Parkplatz der Psychiatrie kidnappt er den 41-jährigen Fahrer eines VW Sharan und zwingt ihn mit der Waffe zur Fahrt auf die Autobahn 81 in Richtung Süden. Wegen eines Staus lässt der Täter die Richtung in das 40 Kilometer vom Tatort entfernte Wendlingen (Landkreis Esslingen) ändern.

Kurz vor 12.00 Uhr: An einer Kontrollstelle der Polizei bei dem Autobahnkreuz Wendlingen bremst der Fahrer in einer Kurve stark ab und fährt auf den Grünstreifen, wo ein Polizeiwagen steht. Der Fahrer springt aus dem rollenden Auto und rennt Richtung Streifenwagen. Der Täter flüchtet zu Fuß zum nahe gelegenen Industriegebiet in Wendlingen.

12.01 Uhr: Der Täter betritt ein VW-Autohaus in Wendlingen, um sich dort ein Auto zu beschaffen. Als seine Forderung nicht erfüllt wird, erschießt er einen 46 Jahre alten Kunden und einen 36-jährigen Verkäufer während des Verkaufsgesprächs. Ein weiterer Verkäufer und ein Kunde verstecken sich und flüchten dann über den Hinterausgang.

12.05 Uhr: Als der Amokläufer aus dem Autohaus kommt schießt er auf einen nahenden Polizisten. Er feuert zurück und und verletzt den 17-Jährigen am Bein - der rennt zurück ins Autohaus und feuert durch die Scheibe auf einen Polizeiwagen. Durch den Hinterausgang flüchtet der Amokläufer auf benachbartes Firmengelände. Von dort beschießt er einen weiteren Streifenwagen: Zwei Beamte in Zivil werden schwer verletzt. Tim K. versteckt sich auf einem Parkplatz.

12.30 Uhr: Die Beamten finden den Täter zwischen einer Wand und einem parkenden Fahrzeug tot auf dem Rücken liegend. Nach Erkenntnissen der Polizei hat er sich selbst in den Kopf geschossen. Zwei Augenzeugen bestätigen dies.

Um 17.15 Uhr wird die Leiche des Amokläufers abtransportiert, eineinhalb Stunden später werden die toten Schüler und Lehrer aus der Schule getragen.

Quelle: Internet

...ist das nicht schlimm ?!

LG
Frank

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Samstag 07. 03. 2009 - 02:09 Uhr - ...Gedicht... :)

Allgemein
Diese Zeilen schreibe ich mir, denn ich hatte schon vier Bier. Und nun habe ich entdeckt das der Schnaps genau so schmeckt. So viel ,was ich bis jetzt geschrieben ging immer nur an meine Lieben. Doch heut wird Alles anders sein, ich schenk mir noch ein Gläschen ein . Ich wünsch mir selbst viel Glück im Leben. Für jedes Ziel und all mein Streben. Ich wünsch für mich ne Frau mit Herz. Eine Liebe ohne Schmerz... Doch nach dem letzten Schnaps da fällt`s mir ein ,ich habs Ich wünsch mir einen Kübel Denn mir ist zum Speiben übel.


LG Frank

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Dienstag 13. 01. 2009 - 23:42 Uhr - Sie wollen das Internet verlassen?

Allgemein
Dann führen Sie nun bitte sorgfältig folgende Schritte durch !

1. Schließen Sie alle offenen Seiten und beenden Sie Ihr Internetprogramm !

2. Fahren Sie das Betriebssystem ihres Rechners ordnungsgemäß herunter !

3. Schalten Sie Ihren Computer, Monitor, Drucker und Ihr Modem aus !

4. Nehmen Sie in mehreren Stufen Kontakt mit ihrer Außenwelt auf !

Stufe 1 - Öffnen Sie ein Fenster und atmen Sie die frische Luft. Achtung, der Kontrast und die Helligkeit lassen sich nicht einstellen, auch auf die Lautstärke können Sie keinen Einfluss nehmen ! Nehmen Sie alles so wie es ist. Die Geräusche sind keine Simulation, sondern alles ist Live !

Stufe 2 - Gehen Sie einige Schritte durch das Zimmer, was sich unter Ihnen bewegt, sind nur ihre Beine, keine Angst, bisher läuft alles Normal!

Stufe 3 - Schauen Sie sich um, ob noch jemand in ihrer Nähe ist, der sich bewegt. Gehen Sie auf ihn zu und sprechen Sie ihn einfach an, eine Tastatur ist hierfür nicht erforderlich! Antwortet ihr Gesprächspartner ? Wenn ja, dann sind sie
jetzt bitte äußerst vorsichtig, das ist kein Forum und auch kein Chatroom. Überlegen Sie vorher genau was Sie sagen. Beleidigungen können jetzt für Sie zu körperlichen Schäden führen !

Stufe 4 - Versuchen Sie Nahrung zu sich zu nehmen, dazu öffnen sie bitte alle Schranktüren. Sollte in einem Schrank ein Licht angehen, dann haben Sie den Kühlschrank gefunden. Schauen Sie hinein, ist etwas Essbares vorhanden? Bevor Sie etwas verzehren, achten Sie bitte auf das Verfallsdatum des Produktes.

Stufe 5 - Verlassen des Hauses, um den Schrank mit dem Licht zu füllen! Achtung, wenn Ihnen alles Fremd vor kommt, bitten Sie jemanden, Sie zum Lebensmittelgeschäft
zu begleiten ! Schauen Sie sich um, die Autos sind alle echt, überqueren Sie die Straße erst, wenn diese wirklich frei ist. So unwahrscheinlich es klingt, hier und jetzt haben Sie nur ein Leben. Ein Neustart des Spieles ist nicht möglich und Sie werden auch keinen Krämer finden, der Ihnen Heiltränke verkauft!

Stufe 6 - Sollten Ihnen auf dem Rückweg kleine Kinder entgegen laufen und immer wieder Papa, Papa oder Mama, Mama rufen, kann es sich nur um Ihre eigenen Kinder handeln. Tja, die kleinen Racker haben Sie wirklich nicht mehr so groß in Erinnerung, aber macht nichts, wenn ihnen erstmal die Namen wieder eingefallen sind, dann werden Sie sich schnell wieder an sie gewöhnen.

Stufe 7 - Wieder zu Hause angekommen, setzen Sie sich mal gemütlich in einen Sessel, aber nicht unbedingt in den Sessel vor Ihrem Computer !!! Klasse, bald haben Sie es geschafft. Nun lesen Sie mal einige Seiten in einem Buch. Bücher, daß sind die dicken, schweren und altmodischen Datenträger auf Zellulosebasis, die man aufklappen kann, manche haben sogar schöne bunte Bilder. Na, merken Sie wie es beim Lesen oben in Ihrer Birne arbeitet? Das sind die Gedanken, die Sie sich beim Lesen machen. Es nützt allerdings nichts, wenn Sie mit dem Finger auf die Seite klicken, wenn Sie alles gelesen haben, Multimedia war gestern, nun wird wieder von Hand umgeblättert.

Stufe 8 - Mehr als zehn Seiten sollten Sie am Anfang nicht lesen ! Legen Sie das Buch wieder weg, aber nicht zu weit. Nun rufen Sie mal nach Ihrem Ehepartner, das ist die Person die sich kopfschüttelnd in eine Ecke drückt. Versichern Sie ihr, dass alles Normal ist und Sie sich einfach nur ändern wollen. In den ersten Tagen wird das noch niemand glauben, aber halten Sie durch. Verkaufen morgen sofort ihr Modem und schaffen Sie sich vielleicht ein Aquarium an, es funktioniert so ähnlich wie ein Bildschirmschoner aber es ist das erste Anzeichen von Besserung.

Sie haben es geschafft :)

Herzlich Willkommen im realen Leben!


Gruß Frank

Geschrieben von Sachsenbengel Benutzerinfo: Sachsenbengel Kommentare (0) Diese News einen Freund senden Druckoptimierte Version 65 mal gelesen




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